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Aussagen der aserbaidschanischen Seite

Ходжалы. Хроника геноцида

Die Staatssekretärin Aserbaidschans, L. Hadschijewa.
( Aus der Rede auf dem Treffen mit aserbaidschanischen Soldaten 1992).

„Innerhalb von 100 Tagen haben wir mit verschiedenen Geschützen die Stadt Stepanakert beschossen. Aber die Armenier haben die Heimaterde nicht aufgegeben“.
Chodschali wurde mit militärischem Gerät, Waffen und  scharfer Munition voll gestopft.
Aber, neben vom Beschuss der Stadt Stepanakert, hatte Chodschali eine andere, besonders wichtige Aufgabe: Die volle Sperre und Zerstörung des in Berg-Karabach einzigen Flughafens.
Die Beschädigungen der Landebahn noch im Herbst 1991 bedeuteten, dass der letzte Weg, der Berg-Karabach mit der Außenwelt verband, abgeschnitten wurde..

Der hohe Beamter des Ministeriums der Staatssicherheit Aserbaidschans, Rafik Bej.

Im Interview mit der Journalistin E. Abaskulijewa ein Paar Monate nach den Ereignissen erklärte Rafik Bej, worauf es im Bericht des Ministeriums der Staatssicherheit für das Verteidigungsministerium vom 18. Februar hingewiesen wurde:“ Nach der Behauptung von Sarkisian ( Sersch) wurde die baldige Einnahme von Chodschali geplant“. Außerdem weist R. Bej noch auf einen Bericht des Ministeriums der Staatssicherheit für das Verteidigungsministerium vom 21. Februar hin, in dem es „ über die Konzentration der Streitkräfte und  Kriegsausrüstung der armenischen Kämpfer bis zu eine Genauigkeit über die Zahl der Menschen auf den Wachposten in jedem nahe gelegenen armenischen Dorf und über die Waffen, die sie hatten“, gesagt wurde.

Quelle:"Известия" ( Iswestija), April 1992.

Elman Mamedow.
Bürgermeister von Chodschali:


„Am 25. Februar um 20.30 Uhr ist die Mitteilung eingegangen, dass die feindlichen Panzer und Schützenpanzerwagen eine Stellung um die Stadt bezogen haben . Wir haben es per Funk allen mitgeteilt. ( Übrigens, noch am 24. Februar habe ich  Aghdam angerufen und gemeldet, dass der von uns gefangengenommene armenische Kämpfer über den kommenden Angriff berichtet  hatte... Keine Reaktion...). Ich habe gebeten uns Hubschrauber zu schicken, um die Frauen, Alten und Kinder zu evakuieren. Doch die Hilfe kam nicht!
Der Sturm der Stadt hat mit dem Artilleriebeschuss begonnen, der etwa zwei Stunden gedauert hat, setzte E. Mamedow fort. Die armenischen Kämpfer haben mit Panzern, SPW und „Alasan“- Geschossen gefeuert. Wir wurden von drei Seiten umzingelt. Nur der Weg Richtung Askeran ist  frei geblieben. Und als die armenischen Infanteristen zum  Angriff ansetzen, wurde in Chodschali schon alles zerstört und viele Bewohner kamen ums Leben. Wir haben uns bis zu 2 Uhr nachts in Schützengräbern verteidigt. Nachdem dem Sturm nicht standzuhalten war , sind die Verteidiger und die Bevölkerung der Stadt zum Rückzug angetreten. Als wir den Fluss voll eiskaltem Wasser überquert haben, sind wir zu dem Berg Ketijinski gegangen“.

Quelle: Chodschali. Die Chronik des Genozides. Verlag Azerneschr. Baku, 1993. Seite 16.
Herausgeberin: Elmira Achundowa.
Redakteuren: Sabir Rustamchanly, Tschingis Aliogly, Fuad Faradschew.


„ Wir haben gewusst, dass dieser Korridor für den Abzug der Zivilbevölkerung vorherbestimmt war“.

Fachmin Gadschijew                                                                                                            
Befehlshaber der Truppen des Innenministeriums Aserbaidschans:


„Die Schuld an der Tragödie von Chodschali liegt bei Hejdar Alijew und seiner Mannschaft.
Damals hat  Alijew als Vorsitzender der Milli Medschlis von Nachitschewan amtiert. Er hat persönlich den Menschen von ARN ( ARN – die Autonome Republik Nachitschewan ) nach Aghdam und Chodschali geschickt, um die Idee –  Widerstand nicht zu leisten – zu propagieren.Sie haben das Volk auf den Gedanken gebracht, dass nur der  Machtantritt von Hejdar Alijew das
Problem von Berg-Karabach lösen konnte.

Quelle: Wöchentliche analytische Revue „ Monitor“, Nr. 86 vom 19. Februar 2005.

Salman Abbasow,
56-järiger Bewohner von Chodschali:

„ Einige Tage vor der Tragödie haben die Armenier mehrmals per Funk verlautbart, dass sie die Stadt angreifen werden. Sie haben aufgefordert, dass wir die Stadt aufgeben – den Schmerz in den Beinen überwindend, erzählt Herr Abbasow. – Die Hubschrauber sind lange Zeit nach Chodschali nicht geflogen. Es war unklar, ob jemand an uns denkt. Ob unser Schicksal jemanden überhaupt interessiert. Wir haben tatsächlich keine Hilfe bekommen. Und mehr noch.
Als wir noch die  Möglichkeiten hatten, Frauen, Alten, Kinder zu evakuieren, hat man davon abgeraten. Man hat uns versprochen, dass bald die Kampfhandlungen stattfinden, mit dem Ziel Askeran zu nehmen und die Blockade von Chodschali durchzubrechen. Das konnten wir lange warten... Warum hat man uns getäuscht? Warum sind unsere Kinder umgekommen? Wer wird die Verantwortung dafür tragen?“

Quelle: Chodschali. Die Chronik des Genozides. Verlag: Aserneschr. Baku, 1993. S. 31.

Der Korrespondent von „ Asadlyg“ Agasi ist ein Augenzeuge des Geschehens in Chodschali:

„In der Nacht zum 26. Februar wurde Chodschali von Chankendi und Askeran angegriffen. An dem  Angriff hat, neben den Armeniern, das  Regiment 366 der  Armee von der GUS ( GUS – die Gemeinschaft unabhängiger Staaten) teilgenommen. Es gab unzählige Tote und Verwundete. Ein kleiner Teil der Bevölkerung hat den Fluss Gar-Gar überquert, und hat Aghdam über die Wälder erreicht.
Die entsprechenden Institutionen wurden noch eine Woche früher über den vorbereiteten Angriff auf Chodschali benachrichtigt. Drei Tagen früher hatte die Führung der Republik den Durchbruch-angriff abgebrochen, der von den Abteilungen der Selbstverteidigung zusammen mit dem Bataillon der Nationalen Armee vorbereitet wurde.

Quelle: Chodschali. Die Chronik des Genozides. Baku, 1993. S. 13.

Der Korrespondent von „ Asadlyg“,
Chalig Bachadur,

Berichtete telefonisch am 26. Februar aus Schuschi:
„ Chodschali – in Flammen! Die Stadt ist völlig erobert. Per Funk  sind die Berichte des  armenischen Militärs abgehorcht: „ Tötet keine Frauen und Kinder! Treibt sie Richtung Zentrum zusammen!“.

Quelle: Chodschali. Die Chronik des Genozides... S. 12.

 

Das Vorstandsmitglied der NFAs von Aghdam, Rustam Hadschijew:

„ Wir hätten den Chodschaliern helfen können. Wir hatten sowohl die Kräfte als auch die Möglichkeiten.
Aber die Führer der Republik wollten dem Volk zeigen, dass sie über die genügenden Kräfte nicht verfügen. Und sie wollten wieder die Armee von der GUS zu Hilfe nehmen und gleichzeitig mit ihrer Hilfe die Opposition niederschlagen.

Quelle: „ Известия“ ( Iswestija). April, 1992.

Der Vorsitzende des Obersten Sowjets ( des Obersten Rats) Aserbaidschans, Jagub Mamedow.

Im Interview mit dem Korrespondenten des Aserbaidschanischen Fernsehens erklärte Jagub Mamedow offen, dass es ihm wohl bekannt war, wessen Gewissen die Tragödie von Chodschali belastete.
Es handelte sich nicht um die armenische Seite.

Quelle: „Огонёк“ ( Ogonjok ) , Nr. 14-15, 1992.


„ Wie konnte das nur passieren, dass sich Chodschali vier Monate in der Blockade befand, und dass das aserbaidschanische Volk ihm keine Hand reichte? Warum wurden die Frauen und Kinder aus dem Kessel rechtzeitig nicht herausgeführt? Wer hat mit Vorbedacht unsere Mütter und Schwestern, unsere Kinder in die Hände dieser Wilden gegeben? Das Blut der Opfer von Chodschali ist nicht zu  verzeihen“.

Quelle: „Русская мысль“ ( Russkaja mysl) .

Der Vorsitzende des Obersten Sowjets  Aserbaidschans, Tamerlan Karajew:


„ Die Tragödie haben die Behörden Aserbaidschans zustande gebracht. Genauer – jemand von der Hochgestellten“.

Quelle: Die Zeitung „ Muchalifat“ vom 28.04.1992.


„Ich habe mich an den Präsidenten, an die Führung des Innenministeriums gewandt und gebeten, die notwendigen Maßnahmen zu treffen.
Man hat mich alle 2-3 Stunden versichert, dass die Hubschrauber aus Baku schon gestartet sind und  Aghdam  gleich erreichen“.

Quelle: „Зеркало“ ( Serkalo), 04.04.1992.

Nejmat Panachly

Wie „ Огонёк“ im April 1992 schrieb, „beobachtete Alijew das Geschehen aus Nachitschewan“.
Und hier ist der Bericht der Agentur Bilik-Dunjasy, der gerade vor einem Monat erschienen ist:
Nejmat Panachly, der „ Held von Mejdan“, den  Alijew als „ Begründer der national-demokratischen Bewegung in Aserbaidschan“ bezeichnete, teilte mit, dass „ er am Tag vor der Tragödie eine Bitte an Alijew, der damals der Abgeordnete des Obersten Sowjets und das Oberhaupt von Nachitschewan war,  richtete, irgendetwas zu unternehmen, um die Tragödie zu verhindern“.
Die Antwort war: „ Das Blutvergießen wird uns von Nutzen sein. Wir brauchen uns in den Verlauf der Ereignisse nicht einzumischen“.

A. Junusow:

„Die Stadt und ihre Bewohner wurden bewusst einem politischen Ziel geopfert: Den Machtantritt der NFAs nicht zuzulassen“.

Quelle:  "Зеркало" ( Serkalo). Juli,1992.

Expräsident Mutalibow.

Expräsident Mutalibow stellte fest, dass die armenische Seite den Korridor für die Evakuierung der Zivilbevölkerung überlassen hatte, und fragte: „ Warum brauchten die Armenier dann zu schießen? Umso mehr auf dem Territorium, das nah genug an Aghdam war, wo es genug Streitkräfte gab, um die einzusetzen und den Menschen zu helfen?“
„ Der Angriff auf Chodschali geschah nicht plötzlich. In Baku war es wohl bekannt , dass man den Sturmangriff  vorbereitete. Man wusste hier vom „ Askeraner  Korridor“ auch, den die Armenier für
die Evakuierung der Zivilbevölkerung gelassen haben“.

Quelle: " Огонёк", Nr. 14-15, 1992.

 



Siehe auch:

Auszug aus dem Interview mit Ramis Fatalijew

Ajas Mutalibow. Verbannt aus Aserbaidschan wegen der Wahrheit über Chodschali

Wie logen die aserbaidschanischen Behörden

Tschingis Mustafajew – Held oder Fälscher?

Das vieh wurde rechtzeitig evakuiert, die menschen nicht

Es ist nicht Chodschali, was sie zeigen

Chodschali: Chronik einzigartiger Fälschungen und Falsifizierungen


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