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Völkermord?

Genocide?

Man hölrt öfters, wie die Tragödie in Chodschali als Völlkermord bezeichnet wird.

Das Problem: Der Tod der Zivilbevölkerung des Dorfes Chodschali bei Aghdam kann nicht als Völkermord qualifiziert werden, denn unter “Völkermord” versteht man vor allem die Absicht eine nazionale, ethnische, rassische oder religiölse Gruppe ganz oder teilweise zu vernichten. Mit dem Ausdruck “teilweise” wird ein Teil der Bevoelkerung angenommen , dessen Vernichtung eine grosse Auswirkung auf die ganze Gruppe haben kann.

Jedem ist klar, dass der tragische Tod der umgerechnet sechs hundert Menschen bei der Stadt Aghdam kein Versuch das 8-Millionen aserbajdschanische Volk ganz oder teilweise zu vernichten sein konnte.

Trotzdem bestehen die asebajdschanischen Offiziellen auf die Qualifikation der Chodschali-Tragödie als Völkermord. Der Termin “Chodschali-Völkermord” ist auf allen offiziellen Webseiten anwesend( u.a. auf der Webseiten des Presidenten und der Botschaften). Es scheint, dass die Hauptzielgruppe waere vor allem die Bevölkerung von Aserbaidschan und erst dann die internationale Gemeinschaft.

Offiziell wurde der Tag des Völkermordes von Aserbaidschanern zum ersten Mal im Jahr 1998 gefeiert, wenn аn der Macht in Aserbaidschan  Heydar Aliyev, der Vater des jetzigen Präsidenten, war. Vermutlich hatte man dabei ein Doppelziel.

Auf der einen Seite stand vor dem Staat die wichtigste Aufgabe der Schaffung einer nationalen Identität. Tragische Episoden, solche wie der Verlust von Menschenleben bei Agdam, scheinen ideal für die Erstellung eines Bildes des Opfers im nationalen Bewusstsein.

Auf der anderen Seite,  Heydar Aliyev, der kürzlich die Kontrolle über etwa 13% des Territoriums der Aserbaidschanischen SSR verlor, aber gleichzeitig die persönliche Macht behielt, wollte die  Bevölkerung zerstreuen. Auf dieser Weide wurden gleichzeitig Bilder des Opfers und des Feindes  entwickelt, um das Regime von möglichen Unzufriedenheit der aserbaidschanischen Bevölkerung zu schützen.

So gab man der Tragödie bei Agdam das Völkermordstatus, was in erster Linie die Schaffung einer solchen nationalen Identitaet ermöglichte, mit Hilfe deren das Regime die möglichen sozialen Explosionen abwenden konnte. Nach der Machtübernahme von Prsident Ilham Alijew im Jahr 2003, verstärkte sich das  Propaganda der beiden Bilder – Opfer und Feind – deutlich.

Dies kann man leicht mit einer instabilen Position, immer weniger Kredite für Legitimität in den Augen der Bevölkerung Aserbaidschans des derzeitigen Staatschef erklären. In dieser Situation war der Ausweg ganz natürlich - stärkere Propaganda eines Bildes des Opfers.

Obwohl der Tod von Chodschali-Einwohnern unter der Stadt Aghdam kein Völkermord ist,  jedoch  gibt es im vorliegenden Fall eine Reihe unerklärlichen Widersprüche. Es  wäre wünschenswert, sie zu klären.

 

 


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